Neuro Feedback

Eine einfache und entspannte Methode zur Verbesserung der Selbstregulationsfähigkeit unseres Gehirns. Neurofeedbacktraining dient der Verbesserung des Wohlbefindens, der Konzentration und allgemeinen Leistungs- und Lernfähigkeiten.

Hilfe bei:

Neurofeedback

 

Aufmerksamkeitsdefizite ADS/ADHS

Bei ADS und ADHS kann Neurofeedback eine sehr schnelle Veränderung der Symptomatik bewirken. Die Wirkung von Neurofeedback bei diesem Störungsbild ist wissenschaftlich gut belegt. Erfahrungsberichte zahlreicher Anwender der Methode sprechen eine sehr deutliche Sprache. Die technische Weiterentwicklungen der auch von mir verwendeten Neurofeedbackanlage hat die Effektivität auf diesem Gebiet noch deutlich erhöht!

Psychische Störungen

Verschiedenste psychische Problemfelder können aus heutiger Sicht als gelernte Gefühlszustände und Verhaltensweisen gesehen werden, die sich aus der individuellen Lebensgeschichte ableiten lassen. Neurobiologisch gesehen ist jedes Verhalten als Problemlösungsversuch für die aktuelle und vergangene Wahrnehmungssituation erklärbar. Werden jedoch unerwünschte Verhaltensweisen über längere Zeit, z. B. durch anhaltende traumatisierende Lebensumstände oder auch kurze intensive traumatische Ereignisse, eingeübt, so kann es zu chronischen Selbstregulationsdefiziten kommen.

Neurofeedback hilft einen Weg aus den fixen Verhaltensweisen und Gewohnheiten (Verhaltensstereotypen) zu finden. Die tiefen oft unbewussten Netzwerke, die die unerwünschten Gefühlzustände auslösen, werden zu einer neuen Strukturierung (umlernen) angeregt.

Die Methode kann ausschließlich oder in Kombination mit verschiedensten medizinischen, psychotherapeutischen, physiotherapeutischen, ergotherapeutischen, logopädischen und auch verschiedensten energetischen Behandlungen angewendet werden.

Hirnverletzungen

Bei Hirnverletzungen kommt es zu einem plötzlichen Funktionsverlust neuronaler Strukturen. Für die Wiederherstellung der geistigen und körperlichen Funktionalität müssen viele Verschaltungen und Vernetzungen neu entstehen (Neurogenese, Synaptogenese). Oft müssen andere, unverletzte Gehirnareale die Funktion der verletzten Areale übernehmen. Neurofeedback hilft diesen Umbauprozess (= lernen) im Gehirn anzuregen und zu beschleunigen.

Autismus

Neurofeedback wird zur Beeinflussung der Symptomatik bei Autismus schon viele Jahre erfolgreich eingesetzt. Je nach Ausprägung der Störung lassen sich Symptome wie Kontaktvermeidung zur Umwelt, Rückzug, motorische und sprachliche Defizite, Empathie, Zulassen von Körperkontakt sowie verschiedenste Verhaltensstereotype erstaunlich verbessern.

Tinnitus

Aus wissenschaftlichen Arbeiten geht hervor, dass Tinnitus mit einer spezifischen Änderung des Hirnwellenprofils erklärt werden kann. Genau hier setzt Neurofeedback an. Die Geräusche haben sich im Gehirn fixiert und sind von der aktuellen äußeren Wahrnehmungssituation abgekoppelt. Tinnitus ist zunehmend weit verbreitet und ist auch mit chronischen Stresszuständen assoziiert. Klinische Studien (Universitätskliniken Mainz, Konstanz, Marburg) und zahlreiche empirische Daten und Erfahrungsberichte von Klienten zeigen eine deutliche Verbesserung der Symptomatik durch Neurofeedback.

Epilepsie

Epilepsie ist eine neurologische Störung, bei der es zu einer unerwünschten neuronalen Übererregung kommt. Die dabei entstehenden Anfälle sind von unkontrollierten Muskelbewegungen, Krämpfen und Bewusstseinsstörungen begleitet.

Neurofeedback kann helfen, Anfälle zu reduzieren. Die Klienten lernen durch das Training die Aktivierungsmuster im Gehirn zu verändern. Das Beeinflusst die Stärke und auch Häufigkeit der Anfälle. Betroffene berichten von einer erheblichen Verbesserung der Lebensqualität durch den Trainingseffekt.

Chronische Schmerzen

Neurofeedback kann die Intensität und auch die Häufigkeit von Schmerzzuständen stark verändern. Klienten mit Migränezuständen berichten beispielsweise, dass sich die Häufigkeit, Regelmäßigkeit und auch die Schmerzintensität durch Neurofeedback grundlegend verbessern. Auch die Wirksamkeit von Medikamenten nimmt zu. Eine Zunahme der unbewussten Selbstregulation bewirkt, dass die ungewünschten Schmerzzustände häufiger schon im Ansatz wieder verschwinden. Schmerzen entstehen durch die Aktivierung von Schmerzrezeptoren im Organismus. Diese Aktivierung löst neuronale Aktivitäten aus, die letztendlich bei wiederholter Schmerzerfahrung zu einem „Schmerzgedächtnis“ führen. Dabei werden die Kreisläufe, die letztendlich zum gefühlten Schmerz führen immer besser „gelernt“ und können auch leichter ausgelöst („getriggert“) werden. Die Intensität des gefühlten Schmerzes ist also wesentlich vom individuellen Schmerzgedächtnis abhängig. Je häufiger die Erfahrung von bestimmten Schmerzzuständen gemacht wird desto tiefer auch die neuronalen Strukturen, die zur Empfindung des Schmerzes führen (= Speicherung der Schmerzempfindung).

Geistige Fitness im Alter (Gedächtnisprobleme, Demenz)

Neurofeedback hilft die Konzentration und Aufmerksamkeit, sowie die notwendigen Veränderungen im Verhalten von älteren Menschen zu unterstützen, um die geistige Leistungsfähigkeit aufrechtzuerhalten. Der geistige Abstieg konnte in einigen Fällen nachweislich verringert oder sogar gestoppt werden. Aus neurobiologischer Sicht ist Lernen als andauernder Umbauprozess der Gehirnstruktur bis ins hohe Alter verstehbar. Bei allen Demenzphänomenen nimmt diese Fähigkeit zum Umbau und zur Neubildung von Neuronen (Neurogenese) und ihren Verbindungen (Synaptogenese) stark ab. Bahnbrechende Ergebnisse aus der Altzheimer-Forschung zeigen, dass der strukturelle Umbau im Gehirn des Menschen ein Leben lang möglich ist und auch im hohen Alter wieder verbessert werden kann. „Altzheimer“ gilt heute in einigen medizinischen Kreisen als heilbar, wenn es in einem frühen Stadium erkannt, und eine umfassende Änderung des Lebensstils (Ernährung, körperliche Bewegung, soziales Verhalten) erreicht wird.

Auch in diesem Fall ist eine interdisziplinäre Zusammenarbeit verschiedenster Professionisten sehr hilfreich und zielführend.

Peak Performance

Peak Performance Training wird erfolgreich bei Führungskräften, Athleten, Künstlern aber auch Schülern und Studenten angewandt. Nervosität vor Auftritten, Prüfungsängste, Erfahrungen mit „Black Out“ sowie beginnende oder auch fortgeschrittene Zustände von „Burn-Out“ können effektiv behandelt werden.

Neurofeedback hilft bei der Wiederherstellung und Optimierung der situationsadäquaten neuronalen Erregungssteuerung. Bei Prüfungen, Wettkämpfen oder sonstigen Auftritten können die gewohnten Leistungspotentiale wieder termingerecht abgerufen werden.

Durch das Training erhöht sich nicht nur die neuronale Selbstregulation. Es kommt in weiterer Folge zu einer Verbesserung der grundlegenden Regenerationsfähigkeit (Nachtschlaf, hormonelle Regulationen). So erhöht sich die körperliche und geistige Widerstandsfähigkeit („Resilienz“).

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